Aegypten-Tour-Guide.de   

Sinai Halbinsel mit Mosesberg und Katharinenkloster

Einzigartige Felsenlandschaft auf der Sinai Halbinsel

Die größtenteils unbewohnte Halbinsel Sinai entstand vor ca. 20 Mio. Jahren aufgrund seismischer Veränderungen. Außer kleineren Oasen sind auf dem Gebiet von etwa 60.000 Quadratkilometern nur Steppen und Wüstenlandschaften vorzufinden. Wichtiges Merkmal ist jedoch auch die Hochgebirgszone, welche Granit-, Gneis- und Schieferformationen zu bieten hat. Im Laufe der Evolution konnte sich hier die Tier- und Pflanzenwelt an die rauhen Bedingungen der Wüste anpassen, sodass einige Granitklippen von Wildkräutern umschlossen sind. Doch auch verborgene Quellen und Wasserlöcher sowie Mandel- und Aprikosenbäume, die im Frühjahr blühen, finden sich im Landschaftsbild der Sinai Halbinsel vor.

Blick auf St. Katrin auf der Sinai Halbinsel

In südlichen Regionen ist an den Berghängen sogar das Weiden von Vieh möglich, da hier höhere Niederschlagsmengen zu verzeichnen sind.

In den Tälern des ins Rote Meer ragenden Sinai befinden sich verstreut einige Tempel und Kloster, wobei das Katharinenkloster mit seiner Bibliothek eines der bekanntesten ist und seit dem Jahr 2002 zum Weltkulturerbe gehört. Es wird von griechisch-orthodoxen ständig dort lebenden Mönchen betrieben und ist zwischen dem Mosesberg und Katharinenberg gelegen.

Ein Höhepunkt ist das Katharinenkloster

Einer typisch ägyptischen Erzählung nach, soll Isis hier in den Gebirgszügen nach dem Leichnam des Osiris gesucht haben. Und auf dem über eine 2.500-stufige Pilgertreppe erreichbaren Mosesberg soll Moses einst die legendären Gebotstafeln von Gott erhalten haben. Außer den Mönchen, ist Sinai hauptsächlich von Beduinen bewohnt. Aber auch Ägypter lassen sich vermehrt nieder, um dem Tourismus gerecht zu werden. Schon in der Frühzeit des Alten Ägyptens diente die Halbinsel als Quelle für die Bereicherung des Landes, denn der Abbau von Malachit und Türkis, aber auch Kupfer erbrachte den Pharaonen eine stetige Auffüllung der Schatzkammern.