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Alexandria - Fort Kait

Alexandria die Hafenstadt am Mittelmeer

Als zweitgrößte Stadt Nordafrikas hat Alexandria, neben Kairo, den einzigen internationalen Flugplatz. Mit seinen heute knapp 4 Millionen Einwohnern ist sie außerdem eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste – mitten im Nildelta. Besiedelt war der Ort bereits vor 4.500 Jahren, doch erst in der ptolemäischen Zeit wurde sie von Alexander dem Großen gegründet und war zu jener Zeit Hauptstadt.

Alexandria - Katakomben

Damals befand sich in der Küstenstadt die berühmteste Bibliothek der Antike, welche Bestandteil der Forschungsstätte am königlichen Hof war. Durch entstandene Brände, die durch die Eroberung Cäsars einhergingen, wurde diese Wissensstätte zum großen Teil zerstört. Erst 2002 wurde sie modernisiert wieder eröffnet.

Mit einer wahrscheinlichen Höhe von 160 Metern besaß Alexandria den ersten Leuchtturm überhaupt und galt als eines der sieben antiken Weltwunder. Jedoch wurde er aufgrund von Seebeben zerstört.

Sphinx

Zu sehen gibt es auch eine große Anzahl Moscheen, von denen viele aus Ruinen erbaut wurden. Dies kann man daran erkennen, dass einige Bauteile Reliefs und Hieroglyphen aufweisen.

Interessant ist auch die Pompeiussäule mit ihren knapp 29 Metern Höhe. Am Fuße beträgt ihr Durchmesser noch 3 Meter, wobei sich dieses Maß konisch so verringert, dass es an der Spitze einen halben Meter weniger hat.

 

Römisches Theater

Da sich das Christentum im Römischen Ägypten stark verbreitete, wurden viele Denkmäler aus der Ptolemäerzeit zerstört und anschließend durch Kirchen und Klöster ersetzt. Nach dem Tod Kleopatras, verliert Alexandria zunehmend an Bedeutung im politischen Sinne. Doch als geistig-kulturelles Zentrum lebte die Stadt weiter auf.

Von Kairo aus kann Alexandria mit dem PKW über die 220 Kilometer lange Wüstenautobahn erreicht werden.