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Ägypten weist Gerüchte über Terror auf dem Sinai zurück

In mehreren israelischen Medien war in dieser Woche von einer angeblichen Terrorwarnung auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten zu lesen bzw. hören. Die Behörden in Israel riefen ihre Landsleute zum sofortigen Verlassen der Sinai-Halbinsel und Rückkehr nach Israel zurück, da die “Entführung eines Israeli auf dem Sinai in Ägypten unmittelbar bevorsteht“, wie es in den Warnungen hieß. Geschehen ist bisher allerdings noch nichts und auch die Polizei in Ägypten dementierte die Gerüchte aus Israel. Die Sicherheitslage auf dem Sinai sei unverändert stabil, entgegnete die ägyptische Seite.

In der Tat waren die Informationen über den vermeintlichen Terror auf dem Sinai, die aus Israel kamen, sehr lückenhaft. So blieben die Quellen beispielsweise Erklärungen zu den Hintermännern, den möglichen Motiven und weiteren Details schuldig. Dennoch verließen am gestrigen Mittwoch und im Laufe des heutigen Tages zahlreiche verunsicherte Israelis den Sinai und passierten die Grenze zwischen Ägypten und Israel in Richtung Heimat.

Der Sinai trennt Ägypten von Israel, wird im Norden vom Mittelmeer und im Süden vom Roten Meer begrenzt. Während und kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg im Jahr 1967 fiel der Sinai kurzzeitig an Israel, das die Halbinsel dann aber mehr oder weniger freiwillig wieder an Ägypten zurückgab. Ganz im Süden der Sinai-Halbinsel liegt mit Sharm el Sheikh am Roten Meer einer der beliebtesten Ferienorte in Ägypten.

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