Echnaton Ausstellung in Hamm eröffnet im September
Pharao Echnaton war nicht nur einer der bekanntesten Herrscher des Alten Ägyptens, sondern hat sich auch als Begründer der mutmaßlich ersten monotheistischen Religion der Menschheit einen Namen gemacht. Beide Themen, sowohl das politische als auch religiöse Erbe von Pharao Echnaton, stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 26.09.2010 – 30.01.2011 im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zu sehen ist. Die Echnaton Ausstellung ergänzt in Hamm eine ständige Ägypten Ausstellung, die sich mit der Kunst aus der Zeit der Pharaonen befasst.
Neben Pharao Echnaton selbst wird es bei der Ausstellung im Gustab-Lübcke-Museum in Hamm auch um die von dem Herrscher gegründete Stadt Amarna gehen. Zu den rund 120 Exponaten, die im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden, gehören Kunstgegenstände und mit altägyptischen Schriftzeichen versehene Relikte, die in Deutschland nur sehr selten zu sehen sind. Darüber hinaus wird sich ein Großteil der Ausstellung auch der bereits erwähnten Religion widmen, die im Alten Ägypten für einen gesellschaftlichen Umbruch sorgte.
Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm wurde erstmals im Jahr 1886 eröffnet und danach mehrmals renoviert, saniert und modernisiert. Für den ersten größeren Umfang zeichnete in den 1920er-Jahren Gustav Lübcke verantwortlich, der dem Museum anschließend auch seinen heutigen Namen gab. In den Ausstellungen im Gustav-Lübcke-Museum geht es meistens um die Themen Kunst und Geschichte aus aller Welt.
