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Klimawandel bedroht Nil-Delta in Ägypten

Das Nil-Delta in Ägypten könnte seine herausragende Funktion als wichtigstes Anbaugebiet für die nationale Landwirtschaft schon bald einbüßen. Eine von der Regierung in Kairo eingesetzte Experten-Kommission kam nun bei der Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf das Nil-Delta am Mittelmeer zu einer wenig optimistischen Prognose für die fruchtbarste Region in ganz Ägypten. Schon bis zum Jahr 2025 könnten weite Teile des Nil-Deltas ein Fang des Mittelmeers geworden sein, falls der Klimawandel in seinem bisherigen Tempo fortschreite, so die Meteorologen.

Das Mittelmeer werde innerhalb der nächsten 15 Jahre um bis zu 30 Zentimeter ansteigen und im Nil-Delta rund 200 km² Festland dauerhaft überschwemmen, wie es in einem Gutachten heißt, das der Regierung in Kairo inzwischen vorliegt. Noch dramatischer erscheint der Blick in die fernere Zukunft des Nil-Deltas, sollten die Szenarien der Klimaforscher tatsächlich eintreten. Bis Ende des Jahres werde Ägypten bis zu 7 Millionen Klimaflüchtlinge zählen, da das Nil-Delta nicht mehr ausreichend landwirtschaftliche Erträge für die Bevölkerung bringe, so das Gutachten.

Ägypten produziert nur 0,6 % der gesamten Emissionen, die für den weltweiten Klimawandel verantwortlich gemacht werden. Daher will Ägypten vor allem die Industriestaaten an den Kosten für Schutzprojekte rund um das Nil-Delta beteiligen, z.B. einem Damm zwischen Nil-Delta und Mittelmeer.

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