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Ägypten beteiligt sich an Schutzprojekt für das Mittelmeer

Ägypten verfügt am Mittelmeer nicht nur über aufstrebende Ferienorte wie z.B. Marsa Matruh oder längste schon etablierte Destinationen wie Alexandria oder Port Said, sondern will sich künftig auch verstärkt für den Schutz des Mittelmeeres engagieren. Ein von der EU initiiertes und unter der federführenden Leitung der Ludwig-Maximilians-Universität in München stehendes Schutzprojekt sieht vor, das Wassermanagement rund um das Mittelmeer den heutigen Bedürfnissen anzupassen. Im Klartext bedeutet das, dass der fortschreitende Klimawandel einen deutlich sparsameren Umgang mit dem Wasser erfordert, um das Mittelmeer auch noch für zukünftige Generationen nutzbar zu machen.

Die Auftaktveranstaltung zu dem Schutzprojekt für das Mittelmeer fand am Dienstag in der ägyptischen Hauptstadt Kairo statt. Neben Ägypten beteiligen sich an dem Projekt auch Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Kanada, Tunesien, die Türkei sowie die Palästinensergebiete. Deutschland, Österreich und Kanada, die nicht ans Mittelmeer grenzen, bringen ihre technische Unterstützung und Erfahrung im Wassermanagement ein, so z.B. durch die LMU in München.

Die zunehmende Knappheit von Wasser bzw. der sparsame Umgang damit sind auch in Ägypten ein stets aktuelles Thema, da nicht nur der Tourismus, sondern der ganze Alltag entscheidend davon abhängt. Neben dem Mittelmeer verfügt Ägypten mit dem Roten Meer und Nil glücklicherweise noch über zwei weitere sehr ergiebige Wasserspender.

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