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Fluch des Pharaos - Mix aus Wahrheit und Mythos

Wir schreiben den November 1922 und befinden uns im Tal der Könige bei Luxor unweit des Nils im südlichen Ägypten. Der britische Archäologe Howard Carter und sein aus renommierten Forschern aus fast allen Bereichen der Wissenschaft bestehendes Team sind gerade dabei, eine der bedeutendsten Entdeckungen in der Geschichte der Archäologie zu machen. Mehr oder weniger zufällig wurde in diesen Tagen des November 1922 das Grab des von Mythen und Legenden umwobenen Pharaos Tutanchamun im Tal der Könige lokalisiert. Die Freude über den Sensationsfund in Ägypten wich allerdings schon bald dem Entsetzen darüber, dass mehrere Forscher, die an der Expedition im Tal der Könige am Nil bei Luxor auf rätselhafte Weise ums Leben kamen – etwa durch den “Fluch des Pharaos“?

Der “Fluch des Pharaos“ ist ein bekannter Mythos, der eng mit den beschriebenen Ereignissen im Tal der Könige bei Luxor zusammenhängt. Vor knapp 100 Jahren bürgerte sich unter den Archäologen die Meinung ein, dass die Störung der Totenruhe von den betroffenen Pharaonen mit einem lebensgefährlichen Fluch quittiert werde. Mangels anderslautender und logischer Erklärungen verfestigte sich der Mythos vom “Fluch des Pharaos“ so sehr, dass es selbst heute noch Menschen geben soll, die an diese übernatürlichen Kräfte von Tutanchamun & Co glauben.

Die moderne Wissenschaft des 21. Jahrhunderts liefert dagegen eine höchst weltliche Erklärung für den angeblichen “Fluch des Pharaos“, der in den 1920er-Jahren als Mythos in Ägypten geboren wurde. Schimmelpilze, Bakterien und andere Krankheitserreger griffen die ohnehin schon durch Tuberkulose geschwächten Archäologen um Howard Carter an, was teilweise tödliche Folgen hatte. Bei heutigen Ausgrabungen in Ägypten und an anderen antiken Stätten sind Mundschutz und andere Hilfsmittel längst gang und gäbe, so dass dem “Fluch des Pharaos“ wirkungsvoll begegnet werden kann.

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