ECDC empfiehlt Hepatitis-Impfung für Ägypten-Urlauber
Das Thema Hepatitis-Impfung war in den letzten Jahren vor allem im Zusammenhang mit Fernreisen von besonderem Interesse. Seit einiger Zeit kam es aber auch in einigen Ländern im Bereich der Nah- und Mittelstreckenreisen, unter anderem in Ägypten, zu einer Häufung von Hepatitisfällen, weshalb das Europäische Zentrum zum Schutz vor Seuchen (ECDC) vorsichtshalber zur Impfung vor dem gefährlichen Virus warnt. Eine Impfung gegen Hepatitis A (Gelbsucht) wird durch eine Injektion verabreicht und muss nur alle 10 Jahre erneuert werden. Relativ wenig Aufwand also für einen wirksamen und zuverlässigen Schutz vor einer langwierigen Hepatitis-Erkrankung.
Das ECDC weist zudem darauf hin, dass es in Ägypten vor allem für die Teilnehmer von Nilkreuzfahrten ein erhöhtes Risiko besteht. Gleichzeitig wird jedoch auch betont, dass von keiner allgemeinen bzw. überproportionalen Gefährdung für Touristen auszugehen ist. Der Appell zur Impfung gegen Hepatitis erfolge vielmehr als Vorsichtsmaßnahme, da eben eine leichte Häufung von Gelbsucht-Erkrankungen registriert werden musste, so das ECDC.
Am häufigsten wird Hepatitis durch verunreinigtes Wasser übertragen. Wer sich im Urlaub mit Hepatitis infiziert hat, stellt zudem eine Gefährdung für die Menschen im unmittelbaren Umfeld dar. Ein Grund mehr also, sich vor Antritt einer Ägypten-Reise fachkundig vom Hausarzt beraten und gegen Hepatitis impfen zu lassen. Im Internet erteilt die Homepage www.fit-for-travel.de weitere Auskünfte rund um das Thema Hepatitis.
